{"id":493,"date":"2014-02-08T06:40:30","date_gmt":"2014-02-08T06:40:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.adreamcomestrue.ch\/?p=493"},"modified":"2014-02-08T06:40:30","modified_gmt":"2014-02-08T06:40:30","slug":"hawaii-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/adreamcomestrue.ch\/wordpress\/?p=493","title":{"rendered":"Hawaii DE"},"content":{"rendered":"<p>Uuups&#8230; Die Zeit war schon wieder schneller als ich. Ich versprach euch etwas \u00fcber meine Zentralamerikatour zu schreiben, doch ich habe dies in Hawaii ganz vergessen. Mittlerweile bin ich bereits wieder in Neuseeland und habe schon einige Wandertouren hinter mir&#8230; Doch zuerst von vorne &#8211; Hawaiii&#8230;<\/p>\n<p>Nach einer Nacht mit wenig Schlaf (war wohl etwas nerv\u00f6s f\u00fcr meine erste Surfsstunde) und einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck, ging es um 8 am, nach brasilianischer Zeit, los Richtung Puena Point, 5 Autominuten vom Camp entfernt. Dort hiess es Longboard satteln und runter zum Strand gehen. Nach ca. 10 &#8211; 15 Minuten Einf\u00fchrung und Trocken\u00fcbungen (Wort w\u00f6rtlich), schickte mich Edison in die Wellen. Von da an hiess es paddeln&#8230; Mit den stetigen Anweisungen von Edison lernte ich \u00fcber die Wellen nach draussen zu paddeln. Edison dirigierte mich zum richtigen Platz und wartete auf das n\u00e4chste Set von Wellen, welches f\u00fcr mich eine geeignete Welle bringen wird. Als es dann soweit war, brachte er mich in die richtige Position und schubste mich zur richtigen Zeit in die Welle. Ich versuchte auf dem Board aufzustehen und fiel innert Sekunden ins Wasser. Ich paddelte wieder raus zu Edison, er sagte mir was ich zu korrigieren habe und schubste mich in die n\u00e4chste Welle. So ging es einige Versuche weiter, wobei Edison mir mit der Zeit folgte, um mich wieder raus ziehen zu k\u00f6nnen, da die Arme zu Beginn doch arg schnell m\u00fcde werden, bis ich beim ca. 5. Versuch das erste Mal auf dem Brett stehen blieb und mit der Welle Richtung Strand unterwegs war. Ich glaube, dass war der Moment, wo ich wusste, dass mir das Surfen gef\u00e4llt! Das Gef\u00fchl auf der Welle zu reiten war super! Es ging dann die n\u00e4chsten ca. 2h mit mal stehen, mal runterfallen weiter. Am Ende war ich v\u00f6llig erledigt, obwohl mich Edison immer wieder mal gezogen hat und mir so das Paddeln so erleichtert hat. Jupiii, ich hatte die erste Surfstunde mit aufgesch\u00fcrften F\u00fcssen, Knien und H\u00e4nden, aber \u00fcbergl\u00fccklich \u00fcberstanden. Am Nachmittag ging ich mit Sophie &amp; Christian vom Camp ins Waimea Valley. Dort hat es einen Weg durch einen botanischen Garten und einem Wasserfall am Ende. Wobei dieser aufgrund des vorangegangenen Regens extrem braun war und in meinen Augen nichts Spezielles (habe wohl schon zuviele Wasserf\u00e4lle zum Vergleichen ;-)).\u00a0Nach dem vielen Gr\u00fcn, gingen wir zum Waimea Beach, wo wir den\u00a0herumwirbelnden Leuten in den grossen Wellen zu schauen konnten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag st\u00fcrmte und regnete es in Str\u00f6men. Unsere Surfstunde wurde auf den Mittag verschoben. Ich habe den ganzen Morgen den Van Triple Crown Contest am Sunset Beach auf meinem Laptop verfolgt. Die Surfstunde wurde dann aufgrund des anhaltenden Regens auf 2 pm verschoben. Es regnete noch immer als wir nach Puena Point fuhren, doch der Wind hatte nach gelassen. Der Regen war zwar kalt, doch das Wasser sch\u00f6n warm. Wir waren so gut wie alleine draussen, was f\u00fcr mich perfekt war. Ich stand an diesem Tag beinahe jede Welle, in welche mich Edison rein schubste. Ich bekam dank den stetigen Tipps von Edison langsam ein wenig ein\u00a0Gef\u00fchl f\u00fcr das Brett und die Wellen. Das Gef\u00fchl eine Welle zu reiten ist der Hammer!! Den Abend verbrachte ich gem\u00fctlich in meinem zu Hause und ging fr\u00fch zu Bett. Am n\u00e4chsten Morgen war die Stunde wieder auf 8 am angesetzt. Edison fuhr mit uns zu Laniakea. Einem Surf Spot weiter n\u00f6rdlich an der North Shore, welcher st\u00e4rkere Wellen hatte. Dies bedeutete mehr paddeln f\u00fcr raus und v.a. den Stand auf dem Board festigen. Doch dieser Spot zeigte mir auch auf, was es bedeutet in einem Set von Wellen stecken zu bleiben und die Waschmaschine zu erleben. Ich lernte in dieser Stunde u.a. wie ich mich in solchen Wellen zu verhalten habe und dass man immer hinter dem Board sein muss, da mein Board als ich diese Regel nicht befolgte nach meinem auftauchen aus der Welle mitten auf meinem Kopf landete. Ich war froh in dieser Stunde Edison jeweils in meiner N\u00e4he zu wissen, da ich mich so sicher f\u00fchlte. Ich wusste, dass wenn wirklich irgendwas passiert, er zur Stelle sein wird. So hatte ich auch keine Angst immer und immer wieder zu versuchen diese st\u00e4rkeren Wellen zu stehen. Dies gelang mir dann auch ein paar Mal &#8211; jupiii. Nach ca. 1.5 h war ich dann aber total erledigt und ich sp\u00fcrte meine Arme ziemlich \u00fcbel, aber ich war gl\u00fccklich! Und hatte definitiv eine neue Leidenschaft &#8211; das Surfen!! Jeden Tag machte ich dank den stetigen Anweisungen von Edison mehr Fortschritte, stand immer gr\u00f6ssere und st\u00e4rkere Wellen (wobei wir noch immer von 1-3 ft Hawaiian Reef Break Waves sprechen) und hatte immer wie mehr Freude. Ich konnte von immer wie weiter im Meer bis zum Strand auf einer Welle reiten. Ein unglaubliches Gef\u00fchl!!\u00a0Meine besten Rides war meine letzte Welle an meinem vorletzten Tag und die Wellen vom letzten Tag. In diesem Zuge habe ich Edison f\u00fcr die super Ausbildung zu danken!!<\/p>\n<p>Eines ist bereits ziemlich schnell klar gewesen &#8211; ich gehe wieder nach Hawaii, auf Oahu, nach Haleiwa, ins Camp um noch besser zu werden und meiner neuen Leidenschaft nach zu gehen.<\/p>\n<p>Surfen war aber nicht alles was wir gemacht haben. Am Montagnachmittag gingen wir drei Richtung den Stairs to Heaven wandern. Es war eine gem\u00fctliche Wanderung, leider ohne die Treppe zum Himmel zu finden, aber trotzdem sch\u00f6n. Den Dienstagnachmittag verbrachte ich mit Sophie in Pearl Harbour. Die Denkmale sind gut gemacht und zeigen sehr deutlich auf, was am 07. Dezember 1941 passierte. Ich war w\u00e4hrend den Besuchen sehr still und nachdenklich, da bei dieser Attacke \u00fcber 2000 Menschen get\u00f6tet wurden. Der Mittwoch Abend war einer der Highlights unserer Ausfl\u00fcge. Jenni brachte uns zum Story &amp; Talk mit Greg Long in der Surferbar im Turtlebay Resort. Das Interview und der anschliessende Film mit\/\u00fcber den Most Decorated Big Wave Surfer war sehr interessant und beklemmend zugleich. Greg w\u00e4re vor einigen Monaten beinahe in den Wellen ertrunken. Nach dem Film und bevor wir wieder ins Camp zur\u00fcck fuhren, packte ich die Gelegenheit und liess ein Foto von mir und Greg schiessen. Am Donnerstag Nachmittag gingen wir alle zusammen an die Opening Ceremony from Eddie Aikau Contest. Dieser Big Wave Contest ist Eddie Aikau gewidmet, welcher Lifeguard und Big Wave Surfer war. Die Er\u00f6ffnung findet am Waimea Bay statt und am Contest k\u00f6nnen nur ausgew\u00e4hlte Surfer teilnehmen. Diese Reihen sich im Kreis mit ihren Surfboards auf, werden &#8218;gesegnet&#8216; und alle einzeln vorgestellt. Danach paddeln die Surfer raus ins Meer und halten eine weitere Zeremonie\u00a0sitzend auf ihren Surfbretter. Der Contest selber wird zwischen dem Er\u00f6ffnungstag und Ende Februar stattfinden, wenn die Wellen \u00fcber 20 ft Hawaiian betragen. Dieses Jahr war speziell, dass die Hokule&#8217;a mit der ehemaligen Crew vorfuhr. Dies ist das Schiff, dass in Seenot geriet und Eddie mit seinem Surfboard los paddelte um Hilfe zu holen. Die Crew wurde gerettet, doch Eddie blieb verschollen. Auch die bisher gr\u00f6sste Meeressuche Hawaii&#8217;s blieb erfolglos&#8230; Bevor wir zur Yogastunde mussten, lernten wir noch Carlos Burle kennen, da er mit Edison befreundet ist.<\/p>\n<p>Am Freitag nach der Surfsstunde fuhr Edison mit Chung &amp; mir die Surferstr\u00e4nde der North Shore ab und erkl\u00e4rte uns was die Unterschiede zwischen den Str\u00e4nden ist.\u00a0Am sp\u00e4ten Nachmittag lernte Jenni uns Girls das Stand Up Paddling. Wir sind den Strom auf- und abw\u00e4rts gepaddelt und haben viele Schildkr\u00f6ten am Ufer und im Wasser gesehen. Am Abend trafen wir uns alle zum BBQ bei Jenni. Auch Carlos, Roberto, Camilla und ihre Eltern (alles gute Freunde von Edison) waren dabei. Es war ein super gem\u00fctlicher Abend.\u00a0Am Samstag Nachmittag ging ich u.a. mit Chung Kaffee trinken und shoppen. Dies war ein teurer Nachmittag aber fun pur \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Sonntag surften wir erst am Nachmittag und danach hiess es f\u00fcr mich packen, da ich ja bereits am Montag Abend weiter nach Auckland flog. Am Montag ging ich aber ja noch einmal surfen und hatte eine super Zeit in den Wellen, auch wenn ich m\u00fcde war, da ich in der Nacht nicht viel geschlafen hatte&#8230;\u00a0der Abschied, die Ungewissheit wann ich wieder nach Hawaii komme und die Ungewissheit was mich in Neuseeland erwartet nagte an mir&#8230; nach der Surfstunde musste ich in aller Eile duschen, meine restlichen Sachen packen, von Edison &amp; Carlos Abschied nehmen und dann fuhr Jenni mit Chung und mir um die ganze Insel. Sie zeigte uns weitere Surfstr\u00e4nde, Lookouts etc. Es war eine super Tour &#8211; ein riesen Dank an Jenni!! F\u00fcr mich endete die Tour am Flughafen in Honolulu, wo mich Jenni absetzte und ich einige Zeit sp\u00e4ter schweren Herzens ins Flugzeug der Air New Zealand nach Auckland stieg.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle Jenni und Edison noch einmal ganz herzlich f\u00fcr die super Zeit im Surfcamp danken!! Es war der Hammer!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uuups&#8230; Die Zeit war schon wieder schneller als ich. Ich versprach euch etwas \u00fcber meine Zentralamerikatour zu schreiben, doch ich habe dies in Hawaii ganz vergessen. 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