{"id":140,"date":"2013-10-20T01:47:39","date_gmt":"2013-10-20T01:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.adreamcomestrue.ch\/?p=140"},"modified":"2013-10-20T03:32:08","modified_gmt":"2013-10-20T03:32:08","slug":"rocky-mountains-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/adreamcomestrue.ch\/wordpress\/?p=140","title":{"rendered":"Rocky Mountains Teil 3"},"content":{"rendered":"<p>Von Clearwater f\u00fchrte unser Weg via Valemont, wo wir einen Einkaufsstopp einlegten, zum Informationscenter vom Mt. Robson. Der Weg f\u00fchrte wiederum durch W\u00e4lder, entlang von Fl\u00fcssen und Seen, Berg auf und ab. Die Sicht auf die verschneiten Gipfel der Rocky Mountains wurde von Kilometer zu Kilometer besser. Es war traumhaft! Der dem Infocenter gegen\u00fcber liegende Camping war leider geschlossen, doch wir bekamen den Tipp einige Kilometer zur\u00fcck zu fahren. Auf dem kleinen, aber sehr freundlichen Camping angekommen nahmen wir einen kleinen Lunch zu uns, bevor wir uns auf den Weg zum Lost Lake Trail machten. Der schlechte Weg f\u00fchrte uns durch den Wald bis zum kleinen lauschigen Lost Lake inmitten vom Nichts. Der Weg zu den angeschriebenen Falls brachen wir nach kurzer Zeit ohne Erfolg wieder ab. Zur\u00fcck auf dem Camping assen wir einen super leckeren Auflauf und liessen den Abend am Feuer bei Wein und Bier gem\u00fctlich ausklingen. Am Samstag packten wir unser PicNic ein und machten uns auf den Weg zum 4.5 km entfernten Kinney Lake, unterhalb des h\u00f6chsten Berges der Rocky Mountains &#8211; dem Mt. Robson. Auf einem autobreiten Weg wanderten wir entlang vom North Thompson River durch die W\u00e4lder. Am See angekommen versteckte sich der Mt. Robson zwar in den Wolken, doch der Mt. Whitehorn spiegelte sich traumhaft in der sich kaum bewegenden Oberfl\u00e4che des Kinney Lake. Nach den obligaten Fotos und Lunch essen, wanderten wir die 150 H\u00f6henmeter wieder runter zum Infocenter. Unser weiterer Weg f\u00fchrte uns durch die W\u00e4lder nach Jasper.\u00a0Nach dem CheckIn auf dem riesen Camping, welcher noch sehr gut belegt war, schauten wir uns das kleine Touristend\u00f6rfchen Jasper genauer an. Wir g\u00f6nnten uns eine kleine Zwischenverpflegung, welche uns von einem seeeeeeehr gespr\u00e4chigen jungen Kellner serviert wurde, und schlenderten durch einen Giftshop. Zur\u00fcck im Camper ging jeder seinen Belieben nach, bevor wir assen und anschliessend noch Karten spielten. Am Sonntag machten wir uns etwas sp\u00e4ter auf den Weg zum Maligne Canyon und Lake. Im Canyon konnten wir bis vor die 5. Br\u00fccke gehen, welche leider weg gesp\u00fclt wurde. Nach den vielen bizzaren Gesteinsformationen und das Blau vom Fluss, wurden wir einige Kilometer weiter im Tal vom wundersch\u00f6nen Maligne Lake begr\u00fcsst. Nach dem unser Camper auf dem Parkplatz DIE Attraktion f\u00fcr Chinesen wurde und wir nicht einmal in Ruhe etwas essen konnten, gingen wir zum Ufer vom See. Die Stimmung am See, mit seiner Farbe, der Sonne und den gr\u00fcnen W\u00e4lder, war toll. Wir wanderten den einen Loop von 3.4 km, teils am See entlang, teils durch W\u00e4lder. Zur\u00fcck in Jasper gingen wir einkaufen, einen Kaffe trinken und zur\u00fcck auf den Camping. Nach einer k\u00fchlen Nacht starteten wir am Montag, 14.10. und somit Thanksgiving, in die sch\u00f6nste Gebirgsstrecke Kanadas. Ich nehm vorweg, dass wir am Abend vor lauter noch traumhafteren Anblicken als bisher, v\u00f6llig ersch\u00f6pft und befl\u00fcgelt waren!! Unsere ersten Stopps waren die Athabasca und die Sunwapta Falls. Beide f\u00fchrten wenig Wasser und waren daher nicht ganz so eindr\u00fccklich. Doch als Fotokulissen waren beide trotzdem gut geeignet. Der n\u00e4chste Stopp waren die\u00a0Columbia Icefields, der ber\u00fchmteste Gletscher der Rocky Mountains. Wir betrachteten ihn vom Fusse und machten uns ein Bild \u00fcber seinen R\u00fcckgang seit 1925. Als n\u00e4chstes Stand die Passh\u00f6he und der wohl sch\u00f6nste Stopp unserer ganzen Tour auf dem Programm &#8211; der Peyto Lake. Wir parkten auf dem Parkplatz und liefen den Kilometer in den Wald. Am Ende \u00f6ffnete sich dieser urpl\u00f6tzlich und gab den Blick auf das Tal und den See frei. Wow!! Dies war das Einzige was wir noch raus brachten. Uns blieben echt die M\u00fcnder offen stehen!! Der An- und Ausblick war unbeschreiblich sch\u00f6n. Die Farben vom See, den W\u00e4lder, den verschneiten Bergspitzen&#8230; Wir genossen es entsprechend und machten unsere Fotos davon. V\u00f6llig befl\u00fcgelt machten wir uns auf den Weg zum Bow Lake. Dieser zeigte sich mit seinem Gletscher und den sich spiegelnden Bergen ebenfalls von seiner sch\u00f6nen Seite. Nach dem obligaten Fotostopp ging es weiter zum Camping von Lake Louise. Nach dem Self Check In machten wir uns, dank dem Hinweis von Chili bzgl. Winterstrassensperre, auf den Weg zum Moraine Lake. Wir sahen den halb zu gefrorenen See in den letzten Sonnenstrahlen, der hinter dem Berg verschwindenden Sonne. Der Anblick war traumhaft!! Die Nacht auf Dienstag war mit minus Graden (aufgrund des L\u00e4rms l\u00e4uft unsere Heizung in der Nacht nicht) die k\u00e4lteste auf der ganzen Tour. Doch mit den entsprechenden Schlafs\u00e4cken oder M\u00fctzen liess es sich trotzdem gut schlafen. Am Morgen machten wir uns dick eingepackt auf den Weg zum Lake Louise, welcher zu dieser Zeit noch im Schatten lag. Wir starteten somit sogleich unsere Wanderung zum \u00e4ltesten Tea House der Rockies auf 2135 m.\u00fc.M. Nach 3.7 km und 400 H\u00f6henmeter, \u00fcber teils gefrorene Wege und Treppen, erreichten wir ziemlich ko und durch gefroren den Agnes Lake und somit das mit Hilfe von Schweizer erbaute Tea House. Trotz der Schliessung am Tag zuvor und den laufenden Putz- und Aufr\u00e4umarbeiten durften wir uns in die Stube vom Tea House setzten und eine warme (Wasser-)Schokolade geniessen. Der R\u00fcckweg war einiges angenehmer und schneller zur\u00fcckgelegt. Nun zeigte sich auch der Lake Louise in etwas Sonnenlicht und wurde mit und ohne dem bekannten Hotel somit zum Fotomotiv. Auf dem R\u00fcckweg zum Dorfzentrum sahen wir, dass die Strasse zum Moraine Lake tats\u00e4chlich gesperrt war. Zum guten Gl\u00fcck waren wir am Vortag \u00a0bereits oben. Nach einem kurzen Giftshophalt, der Erkenntniss dass der Lebensmittelladen geschlossen ist und der n\u00e4chste in Banff ist, g\u00f6nnten wir uns einen Kaffee. Am Abend verloren wir uns wieder einmal in Diskussionen. Am n\u00e4chsten Morgen stellten wir fest, dass der Wetterbericht recht behalten hat, es war alles mit einer feinen weissen Schneeschicht bedeckt. Wir informierten uns im Infocenter \u00fcber unsere weiteren Besichtigungsm\u00f6glichkeiten aufgrund des Schnees und eher schlechtem Wetter mit teils Regen, Schnee und Wind. Wir machten uns entsprechend der Info auf den Weg zum Emerald Lake. Dort k\u00e4mpften wir wieder einmal mit unseren Nerven aufgrund der vielen Asiaten, welche nerv\u00f6s aus dem vor uns angekommenen Car str\u00f6mten. Nach den obligaten Fotos von der Br\u00fccke genossen wir die Kulisse von einer kleinen, ruhigen, asiatenfreien PicNic Stelle etwas entfernt. Weiter ging es zur Natural Bridge, einer fr\u00fcheren Steinbr\u00fccke, welcher vom Wasser gespalten wurde und jetzt langsam ausgeschwemmt wird. Bevor wir den Weg nach Banff antraten machten wir den obligaten Stopp beim Lower Spiral Tunnel und hatten wieder einmal unglaubliches Glueck. Gerade startete ein riesen Zug in den Tunnel. Wir sahen in somit gleichzeitig auf dem Zufahrtsgeleise, beim Tunneleintritt und beim Tunnelaustritt. Bis dahin hatten wir auch unglaubliches Wetterglueck, der Regen und der Schnee hielt sich zurueck. Dies aenderte sich jedoch auf dem weiteren Weg und wir trafen bei Schneeregen auf dem Camping von Banff ein. Nach einem kleinen Lunch machten wir uns (ohne Regen) auf den Weg zum Cave and Basin, einem sehr alten Schwefelbad, welches als Ausloeser fuer die Nationalparks in Canada gilt. Anschliessend gingen wir ein letztes Mal einkaufen. Nach dem Einkauf stellten wir unseren Camper zurueck auf den Camping und machten uns fuer einen laengeren Abend in Banff zurecht. Mit dem Bus fuhren wir in das Doerfchen, welches wir bei einer intensiven Souvenier-Shopping-Tour etwas genauer zu Gesicht bekamen. Anschliessend gingen wir auf Hinweis von Grizzly (@Grizzly: noch einmal vielen vielen Dank dafuer) spitzenmaessig im The Keg essen. Den Abend liessen wir dann bei ein paar Drinks gemuetlich im Irish Pub ausklingen. Mit dem Taxi ging es dann zurueck zum Camping, wo wir inmitten einer Herde von Karibus standen. Trotz dem Laerm der Tiere und der Zuege schliefen wir schnell ein. Am naechsten Morgen standen wir etwas spaeter auf und fuhren zu der Talstation der Gondel auf den Sulphur Mountain, welche liebevoll Banff Gondola genannt wird und in unseren Augen ziemlich teuer ist. Auf 2281 m.ue.M. angekommen hatten wir einen wunderschoenen Ausblick auf die Bergketten und v.a. auf Banff inkl. dem schlossartigen Fairmont Banff Springs Hotel. Auf dem ausgebauten Panoramaweg von 1 km gelangten wir zum Sulphur Mountain Weather Observatory und konnten so den Ausblick auf alle Seiten geniessen. Dank diesem Ausflug stand auch ich diese Wintersaison einmal in 10 cm Schnee, ging das Zweite mal auf Glatteis und bin Gondel gefahren \ud83d\ude42 Wieder unten angekommen besichtigten wir noch die Bow Falls, sowie das Fairmont Hotel. Leider konnten wir das Hotel nur von Aussen besichtigen, da wir fuer das Wohnmobil keinen Parkplatz finden konnten. Zum Abschlussfuhren wir den Vermillion Lakes Drive ab, wo wir die Sonne auf einer Bank am See geniessen konnten! Zurueck im Zentrum gingen wir noch einmal durch ein paar Laeden, bevor wir uns im Starbucks bei einem Kaffee dem Internet widmeten. Nach einem Standard Schweizer Pfadiabendessen (Hoernli mit Ghacktem und Oepfumuess) verloren wir uns wieder einmal in Diskussionen. Am Freitag schliefen wir aus und genossen unsere letzte Fahrt mit dem Womo. Wir verliessen die Rocky Mountains und fuhren durch die karge Landschaft des Kananaskis Country. Bald schon sahen wir Calgary vor uns, wo wir auf dem wohl schlechtesten und teuersten Camping den Nachmittag an der Sonne genossen, feine Fajitas assen und den letzten Abend bei Karten- und Wuerfelspiele ausklingen liessen. Heute Samstag gaben wir das Wohnmobil in Calgary wieder ab, gingen noch einen Kaffee trinken und dann hiess es Abschied nehmen, da Lakhi und Chili jetzt bereits im Flugzeug zurueck in die Schweiz sitzen und ich im wohl chaotisten Hostel eingecheckt habe.<\/p>\n<p>Fazit der Rocky Mountains Tour: Es waren super schoene von beinahe Dauersonne und Kaelte begleitete zwei Wochen. Die Reisezeit war in unseren Augen aufgrund der Landschaft, wie z.B. der noch farbigen Laubbaeumen, doch bereits verschneiten Berggipfeln und wenigen Touristen optimal gewaehlt. Lakhi hatte sowohl unseren Camper, wie auch die Route perfekt im Griff &#8211; Hugentobler Tours wuerde ich somit sofort wieder buchen \ud83d\ude09 Leider sahen wir weder Baeren noch Moose, doch dafuer werden wir alle mind. noch einmal zurueck kommen &#8211; irgendwann \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Danke Chili und Lakhi fuer die beiden super tollen und unterhaltsamen Wochen! Ich werde euch als Reisegefaehrden vermissen! Ab sofort geht es naemlich wieder alleine weiter&#8230; Calgary und Edmonton stehen auf dem Programm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Clearwater f\u00fchrte unser Weg via Valemont, wo wir einen Einkaufsstopp einlegten, zum Informationscenter vom Mt. Robson. Der Weg f\u00fchrte wiederum durch W\u00e4lder, entlang von Fl\u00fcssen und Seen, Berg auf und ab. Die Sicht auf die verschneiten Gipfel der Rocky Mountains wurde von Kilometer zu Kilometer besser. Es war traumhaft! 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